Der Dannenröder Wald (auch liebevoll „Danni“ genannt), ist ein gesunder und alter Mischwald inmitten eines Natur- und Trinkwasserschutzgebietes im Norden Hessens.

Zwischen Stadtallendorf und Homberg (Ohm) – mitten durch den Danni und den anliegenden Herrenwald – soll der letzte Abschnitt der Autobahn A49 ausgebaut werden. Dafür sollen rund 100 Hektar gesunder Mischwald zerstört werden — darunter viele Jahrhunderte alte Eichen und Buchen. Das stellt nicht nur einen massiven Eingriff in die Natur dar, sondern gefährdet ebenfalls die Trinkwasserversorgung von über 500.000 Menschen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Somit steht der Dannenröder Wald heute beispielhaft für das Versagen, sowohl der Bundesregierung als auch der schwarz-grünen hessischen Landesregierung, angemessen auf die Bedrohungen durch die Klimakrise zu reagieren und die längst überfällige Mobilitätswende endlich entschlossen umzusetzen.

Schon seit über 40 Jahren stellen sich Bürger:innen dem Bau der Autobahn A49 geschlossen entgegen (Bürger*innen-Initiative Keine A49). Im September 2019 bekamen sie tatkräftige Unterstützung von entschlossenen Aktivist:innen, die Baumhäuser entlang der geplanten Autobahntrasse errichteten und eine Rodung dadurch quasi in letzter Minute verhinderten. Seitdem ist der Wald besetzt!

Doch noch diesen Herbst soll der Wald für eine fossile Verkehrspolitik von Vorgestern zerstört werden. Auf dieses unverantwortliche Vorhaben wollen wir mit unserem Camp aufmerksam machen und lautstark dagegen protestieren!

Also kommt alle und protestiert gemeinsam mit uns für den Erhalte des Dannenröder Waldes, eine sofortige Mobilitätswende und eine klimagerechte Welt für diese und kommende Genererationen.

Danni bleibt!

Der Danni ist Thema der zweiten Folge des Campact-Podcasts „Theory of Change“. Dort heißt es: „Erfahre, warum der kleine Wald so wichtig ist für die Verkehrswende und jetzt alle Klimaschützer*innen nach Hessen kommen sollten“. Hier gehts zum Podcast.

Aktuelle Danni-Doku mit vielen schönen Einblicken in die Waldbesetzung

Peter Wohlleben bedankt sich mit einer Videobotschaft ausdrücklich bei allen Aktivist:innen, die vor Ort für den bedrohten Danni kämpfen.